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Mitsubishi startet Serienproduktion des i-MiEV

Die Serienproduktion des Elektroautos Mitsubishi i-MiEV ist in Japan angelaufen. Die Auslieferung des 3,40 Meter langen Stromfahrzeugs an Flottenbetreiber beginnt im Juli. Offizieller Verkaufsstart für Privatkunden ist ab 2010. Die Markteinführung in Europa ist gestaffelt ab 2010 geplant – England als rechtsgelenkter Markt zuerst, die linksgelenkten europäischen Märkte inkl. der Schweiz folgen ab dem 2. Halbjahr 2010.

 

Mitsubishi plant, in Japan rund 1'400 Modelle des i-MiEV bis zum Ende des Fiskaljahres 09 (März 2010) zu verkaufen. Der Bruttopreis in Japan ist 4'599'000 Yen, mit Einrechnung der staatlichen Zuschüsse für Null-Emissionen Fahrzeuge ca. 3 Mio. Yen (ca. 33'000 Franken). Als Antrieb für den alternativ betriebenen PW fungiert ein 64 PS Elektromotor, der das Stromauto bis zu 130 km/h beschleunigt. Die Reichweite beträgt 160 Kilometer, danach müssen die Lithium-Ionen-Akkus an der Steckdose aufgeladen werden. Innerhalb von sieben Stunden kann die Batterie vollständig mit 220 V geladen werden, eine Schnellladung dauert ca. 30 min.

 

Neben dem Elektromotor soll die Verwendung von Bambusfasern anstelle von herkömmlichem Kunststoff bei der Innenraumgestaltung für Pluspunkte in Sachen Umwelt sorgen. In der Schweiz hatte Mitsubishi ebenfalls einige potentielle Flottenkunden zu Testfahrten eingeladen. Dabei wurde der i-MiEV auch unter schwierigeren Bedingungen im Schnee getestet. Das Fahrzeug erwies sich dabei als absolut wintertauglich.

 

Nach Angaben des Geschäftsführers von Mitsubishi Schweiz, Bernd Hoch, war das Interesse für den kleinen Elektrowagen sehr gross. Er soll wie bereits erwähnt, in der Schweiz ab 2010 in erster Linie an Flottenkunden verleast werden. Dabei ist auch daran gedacht, den Kunden möglichst günstige Konditionen anzubieten.





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